Es sind die kleinen Geschichten und Geschichtchen, die diesen Marathon so liebenswert machen. Wie der Athlet aus Tutzing bei Starnberg, der trotz einer Krebserkrankung, die aktuell zwar im Griff sei, aber jederzeit wieder aufflammen könne, einfach nur laufen möchte. Nur weil’s ihm mental gut tue. Oder der ins Schwärmen geratene Zweitplatzierte Florian Herrmann: „Alles so super organisiert hier“, jubilierte der Leipziger. „Unbedingt aufs Treppchen“ habe er wollen. Das sei ihm gelungen. Ein erster und dritter Platz stehe schon in seiner Marathon-Vita – „dieser zweite heute hat mir noch gefehlt“, was ihn im Moment so überglücklich mache.