Die Mutter hängt an der Flasche, der Vater klebt vor dem Spielautomaten – mittendrin ist Niklas, elf Jahre alt, hin- und hergerissen: Er will fliehen, gleichzeitig will er seine Eltern retten. Ein Gefühl, das Filmemacher Lars Smekal, ursprünglich aus Regensburg, nur zu gut kennt – und mit ihm 2,65 Millionen Kinder in Deutschland. Jetzt zeigt der Regisseur seinen Kurzfilm „Erinnerungen einer vergessenen Kindheit“ in der Region. Im Interview spricht er über seine Geschichte, über Heilung – und darüber, wie Außenstehende reagieren sollten.
Filmemacher im Interview „Ich wollte meinen Eltern aus der Sucht helfen“
Wilhelmine Glaßer 09.11.2025 - 11:00 Uhr