Es war ein bundesweit beispielloses Erfolgsmodell: Im November 2015 schlossen Stadt und Landkreis gemeinsam mit der IHK Coburg und der Handwerkskammer für Oberfranken eine Vereinbarung zur Unterbringung Geflüchteter auf dem Arbeitsmarkt. Genannt „3 plus 1“ und initiiert vom damaligen IHK-Präsidenten Friedrich Herdan gilt die um ein Jahr verlängerte duale Berufsausbildung, die mit fachbezogenem Deutschunterricht kombiniert ist, bis heute als wegweisend. Inzwischen wurde das Kombimodell von den Kammern in München, Passau, Oldenburg und Heilbronn adaptiert.