Daneben werden Umrüstungen von technischen Anlagen im Tower und eine Studie zur Anbindung an ein sogenanntes Remote Tower Center geprüft. „Das Remote-Tower-Konzept ist zukunftsweisend. Es könnte uns in vielerlei Hinsicht Kosteneffizienz bringen und den Mitarbeitereinsatz vereinfachen“, erklärt Kaußler.
Defizit Durch die gute Einnahmesituation können die Kostensteigerungen weitestgehend aufgefangen werden. Deshalb sinkt das geplante Defizit erneut, und zwar deutlich um 76 300 Euro auf 480 500 Euro. Die notwendigen Eigenkapitalverstärkungen zur Deckung des Defizites tragen Stadt und Landkreis Hof entsprechend ihrer Gesellschaftsanteile an der Flughafen GmbH. „Wir freuen uns, trotz konservativer Planung das geplante Defizit erneut verringern zu können – und das trotz der gestiegenen Kostenseite“, freut sich Geschäftsführer Kaußler. „Wir arbeiten stets darauf hin, dass in naher Zukunft keine Eigenkapitalverstärkungen mehr notwendig sind.“
Das wäre eine positive Nachricht für Stadt und Landkreis Hof, die die Gelder bereitstellen müssen. Aufgrund der Haushaltslage der Kommunen „haben wir alle Posten nochmals auf den Prüfstand gestellt und entsprechend den Plan abgestimmt“, erkärt Kaußler. „Die Kämmerer freuen sich, dass erneut weniger Geld zur Verfügung gestellt werden muss.“
Bemühen um neue Kunden Helfen, dass das Ziel „Schwarze Null“ erreicht wird, soll auch eine gute Außendarstellung als Flughafen für die allgemeine Luftfahrt und den Business-Bereich. „Wir werden im kommenden Jahr versuchen, auf speziellen Luftfahrt-Messen neue Kunden zu gewinnen und uns als Verkehrslandeplatz für den Business-Bereich weiter ins Gespräch zu bringen“, erklärt Kaußler.