Das Diakonische Werk mit seinen gut 100.000 Mitarbeitern in Bayern sieht die Sozialwirtschaft bei der Innovationsförderung durch die Staatsregierung übergangen. „Wir sind Teil der kritischen Infrastruktur und erhalten die soziale Grundversorgung der Menschen aufrecht, aber wir sind von den Innovationsfördertöpfen ausgeschlossen“, erklärte die Vorstandschefin des evangelischen Wohlfahrtsverbandes, Sabine Weingärtner, im Gespräch mit dieser Redaktion. Auch sozialwirtschaftliche Einrichtungen wie Pflegeheime oder Beratungsstellen bräuchten moderne Technik und Weiterentwicklungen der IT-Infrastruktur. „Man muss uns mehr mitdenken, denn auch wir haben innovative technische Forschungsansätze im Sozialbereich“, betonte Weingärtner.