Stuttgart - Wenn nach warmen Frühlingstagen an Ostern Schnee vom Himmel rieselt, ist diese kalte Überraschung nur eine typische Wetterkapriole. Solche paradoxen Entwicklungen gibt es auch, wenn der Klimawandel im hohen Norden die Temperaturen in die Höhe treibt und das Eis auf der Barentssee zwischen Norwegen, Spitzbergen, der Doppel-Insel Nowaja Semlja und Russland zunehmend auch im Spätwinter schmilzt. Das offene Wasser dort liefert dann reichlich Feuchtigkeit für heftige Schneefälle in Europa. Diese Zusammenhänge entlarvt in der Zeitschrift Nature Geoscience ein Team um Hannah Bailey von der Universität Oulu im Norden Finnlands.
Folgen des Klimawandels Warum es an Ostern bei uns künftig oft schneit
Roland Knauer 06.04.2021 - 13:17 Uhr