Vor 30 Jahren bestritt Michael Schumacher seine erste Saison für Ferrari. Der Deutsche prägte eine Ära. Die Scuderia würdigt nun Schumachers Erbe. Ein früherer deutscher Weltmeister ist auch dabei.
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Das aktuelle Fahrer-Duo aus Lewis Hamilton, mit sieben WM-Titeln Rekordchampion wie auch Schumacher, und Charles Leclerc wird Rennwagen in einer besonderen Lackierung fahren, die von Schumachers erstem Ferrari aus der Saison 1996, dem Ferrari F310, inspiriert ist.
Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel wird vor dem Rennen am Sonntag (15.00 Uhr) eine Runde im ikonischen Ferrari F2002 drehen, um Schumacher seine Ehre zu erweisen. 2002 gewannen Schumacher und sein damaliger Teamkollege Rubens Barrichello, der denselben Wagen am Samstag steuern wird, 15 von 17 Rennen.
Ferrari sprach bei dem Deutschen von einem "Vermächtnis, das auf mehr als nur Zahlen" beruhe. Man wolle in Monza "die Herangehensweise, das Engagement, die Teamarbeit und das ständige Streben nach Verbesserung" des 91-maligen Grand-Prix-Gewinners würdigen, wie das Team erklärte.
Schumacher fuhr von 1996 bis 2006 für Ferrari und prägte dort eine Ära. Der Kerpener, der seit einem schweren Skiunfall Ende 2013 von der Öffentlichkeit abgeschirmt lebt, wurde mit der Scuderia von 2000 bis 2004 fünfmal in Serie Fahrer-Champion und von 1999 bis 2004 sechsmal in Serie Konstrukteurs-Weltmeister.
Vettel eiferte seinem Idol mit dem Wechsel zu Ferrari 2015 nach. In seinen sechs Jahren gewann der Heppenheimer aber nicht die ersehnte WM. Ende 2022 trat Vettel nach zwei Saisons bei Aston Martin zurück.