Aus Sicht von Markus Söder (CSU) hat Oberfranken in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung hingelegt. Was – wie er gleichsam zum Ausdruck brachte – auch mit seinem Wirken als bayerischer Finanzminister sowie heute als Ministerpräsident in Verbindung stehen soll. Schon als junger Abgeordneter hätte er demnach das Gefühl gehabt, dass Investitionen in München schneller und leichter von der Hand gehen als im Norden des Freistaats. Sein Bestreben sei deshalb immer gewesen, „dass ich auch Franken eine Stimme gebe, dass ich die Franken voranbringe. Weil ich finde, die Franken sind ganz wichtig. Ohne die Franken wäre Bayern nur die Hälfte“, sagte der CSU-Vorsitzende im Gespräch mit Stephan Sohr, Chefredakteur der Verlagsgruppe Hof/Coburg/Suhl/Bayreuth (HCSB), am Samstag in Hof und erntete dafür Applaus. Anlass war das Jubiläum zum 80-jährigen Bestehen der Frankenpost, die zur HCSB gehört, das mit einem großen Leserfest begangen wurde. Und Söder erklärte dort weiter: „Wir sind hier nicht oben in Franken, sondern wir sind im Herzen von Europa.“