Sie sind Animateur, Sanitäter, Techniker und Chemiker in einem: Fachangestellte für Bäderbetriebe – so werden Bademeister korrekt genannt – haben viele Aufgaben. „Mehr, als nur am Beckenrand zu stehen“, sagt Betriebsleiterin Michaela Franke, die bei den Stadtwerken für das Hofer Freibad verantwortlich ist. So möchte man möglichst viele junge Menschen für diesen vielseitigen Beruf begeistern. Das ist auch dringend nötig, denn vielerorts ist der Fachkräftemangel so gravierend, dass nach Einschätzung des Landesverbands der Schwimmmeister manche Freibäder in Bayern gar nicht öffnen können oder die Öffnungszeiten verkürzen müssen. Badefreunde im Hofer Land können aber entspannt auf die kommende Saison warten: Die Freibäder in Hof, Oberkotzau, Rehau, Münchberg und Zell haben – zumindest aktuell – genügend Personal, um sicheren Badespaß zu ermöglichen. Die Betriebe können sich auf treues Personal verlassen, sie setzen auf Ehrenamt, Quereinsteiger und Nachwuchs. Sorgen um die Zukunft machen sie sich dennoch.