Ein Areal zwischen Bibersbach und Brücklas, die „Schafswiese“ bei Dürrnberg und eine Fläche entlang der Staatsstraße 2180 bei Grün stellte die Verwaltung zur Ausweisung als Sondergebiete für Flächen-Photovoltaik zur Diskussion. „Bei keinem dürfte es einfach werden“, erklärte Bürgermeister Torsten Gebhardt: Landschaftsschutzgebiet, mögliche Störung durch Blenden, viele seltene Vogelarten, Fledermäuse, landwirtschaftliche Nutzung machten viele Prüfungen notwendig und zögen kostspielige Ausgleichsmaßnahmen nach sich. Aufgrund der aktuellen Situation in Sachen Energiewende sei mit weiteren staatlichen Vorgaben und Regeln zu rechnen. Das Gemeindeoberhaupt stellte daher die Frage in den Raum, ob es sinnvoll sei, bereits jetzt Gebiete festzulegen, die möglicherweise in absehbarer Zeit wieder neu geprüft werden müssten. Aus dem Gremium kam der Vorschlag, zunächst die innerörtlichen Potenziale für Fotovoltaik zu prüfen und zu nutzen, bevor sensible Flächen im Außenbereich oder Ackerland dafür herangezogen würden. Möglicherweise würden ja auch neue Förderprogramme für private Anlagen aufgelegt. Der Bürgermeister hörte aus den Anmerkungen den Wunsch heraus, erst einmal abzuwarten. Der Tagesordnungspunkt „Ausweisung von Sondergebieten für die Fotovoltaik und Festlegung der Gebiete“ wurde daher einstimmig ohne Beschluss vertagt.