Freude in Arzberg Wieder freie Fahrt im Stadtzentrum

Die Absperrbaken im Arzberger Stadtzentrum gehören seit Freitagvormittag der Vergangenheit an. Denn die Bauarbeiten an der Wasserleitung, derentwegen die Straßensperrung nötig war, sind abgeschlossen. Im Bild bei der Bauabnahme (von links): Holger Hummer von den Stadtwerken, Stadtbauamtsleiter Andreas Martin, Bürgermeister Stefan Göcking, Polier Marcel Blau, Horst Ringlein von der Straßenmeisterei Wunsiedel, Thomas Manischewki und Bauleiter Gert Voit von der Firma Luding sowie Planer Richard Steppan. Foto: /Christl Schemm

Die Straßensperrung mitten in Arzberg ist seit Freitagvormittag aufgehoben. Damit sind auch die Arbeiten für die Sanierung der Wasserleitung in diesem Bereich abgeschlossen

Arzberg - Drei Straßensperrungen, die in den vergangenen Tagen und Wochen den Verkehr in der Arzberger Innenstadt massiv behindert haben, sind jetzt wieder aufgehoben. Nach der Reparatur eines Wasserrohrbruchs ist die Ankerstraße wieder befahrbar. Gleiches gilt für die Schulgasse. Dort ist inzwischen ein Privatgebäude, das einzustürzen drohte, gesichert worden. Die stärksten und am längsten andauernden Behinderungen hatte es im Bereich Marktplatz, Rathaus-, Thiersheimer- und Marktredwitzer Straße gegeben. Auch dort gilt seit Freitagvormittag: freie Fahrt.

Ursprüngliche Ursache für die Bauarbeiten an dieser Stelle war ebenfalls ein Wasserrohrbruch. Die Stadt Arzberg hatte aber die Gelegenheit am Schopf gepackt und gleich ein ganzes Teilstück der Wasserversorgung im Stadtzentrum mit erneuert. Begonnen hatten die Bauarbeiten für die neue Wasserleitung am 20. Oktober. Planer Richard Steppan und Bürgermeister Stefan Göcking hatten damals angekündigt, dass die Arbeiten bis Weihnachten erledigt sein sollen. Das Versprechen haben die Baufirma und der Planer gehalten.

Sehr zur Freude des Bürgermeisters. Er sagte bei der Freigabe der Straße, dass sich die Bauarbeiten glücklicherweise weniger schwierig gestaltet hätten, als zu Beginn angenommen. Dennoch hätten Richard Steppan und die Mitarbeiter der Firma Luding mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen gehabt, für alles aber Lösungen gefunden.

Herausforderungen seien zum Beispiel die Unterspülung des Flitterbachs in bis zu 6,5 Metern Tiefe und die Mehrarbeit durch eine einbetonierte Rohrleitung gewesen. „Trotzdem verliefen die Arbeiten im Zeitplan. Die Firma Luding hat eine Punktlandung geschafft“, freute sich Stefan Göcking. Das Tiefbauunternehmen aus Regnitzlosau habe eine gute Arbeit abgeliefert, ebenso wie die Mitarbeiter des Stadtbauamts und der Stadtwerke. Glücklicherweise habe es auch keine Probleme wegen der Corona-Pandemie gegeben.

Der Rathaus-Chef weiß, dass die Straßensperrung eine massive Behinderung des Verkehrs in der Innenstadt bedeutet hat. Die Maßnahme sei aber unumgänglich gewesen, da der Bereich ein Kernstück der Arzberger Wasserversorgung sei. Weil an dieser Stelle viele Leitungen verlegt sind, habe in diesem Jahr ausnahmsweise auch die Weihnachtsbeleuchtung verkleinert werden müssen.

„Jetzt kann sich jeder freuen, dass man wieder durchfahren darf“, sagte der Bürgermeister. Die Restarbeiten würden im Frühjahr erledigt. Dann werde eine neue Asphaltdecke aufgezogen. Der jetzt nur provisorisch geteerte vordere Bereich des Marktplatzes werde dann wieder mit Pflastersteinen versehen.

 
 

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