Freundschaftswochen Die drei Selber Parks stehen bereit

Früher eine Halde für Erde und Bauschutt, heute ein schmucker Quartiersplatz mit Pavillon und Spielgeräten: der Bahnhofspark in Selb-Plößberg. Foto: Florian Miedl

Der Selber Oberbürgermeister meldet Vollzug: Die Grünanlagen am Bahnhof Selb-Plößberg, neben dem Hallenbad und am Grafenmühlweiher sind fertig und warten nicht nur bei den Bayerisch-tschechischen Freundschaftswochen auf Besucher. Pötzsch spricht von einem bleibenden Wert für die Stadt.

Hell, aufgeräumt, freundlich und einladend sind sie geworden: die drei Parks in Selb, die in Vorbereitung der Bayrisch-tschechischen Freundschaftswochen komplett erneuert oder sogar erst gebaut worden sind. Bei einem Rundgang durch den Bahnhofspark in Selb-Plößberg, den als Sportpark gestalteten Rosenthal-Park und den eher als Erholungsstätte gedachten Park am Grafenmühlweiher hat Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch Vollzug gemeldet: Nach seinen Worten sind alle drei Grünanlagen fertig – und stehen damit den Bürgerinnen und Bürgern sowie natürlich für die Freundschaftswochen im kommenden Jahr zur Verfügung.

Grundsätzlich seien die Bayerisch-tschechischen Freundschaftswochen ein Glücksfall für die Stadt, betont Pötzsch. Nach seinen Worten wäre es der Stadt nie möglich gewesen, diese Projekte selbst umzusetzen. Seinen Dank richtet der Oberbürgermeister deswegen an die bayerische Staatsregierung und die Bezirksregierung, die diese Maßnahmen möglich gemacht hätten. „Jetzt können wir offiziell die drei Parks an die Bevölkerung übergeben, die Arbeiten sind abgeschlossen.“ Alle drei Grünanlagen werden nach Pötzschs Worten die Hauptspielflächen der BTFW im kommenden Jahr sein.

Bahnhofspark Selb-Plößberg:

Der Bahnhof ist laut Oberbürgermeister einer der Stadteingänge, die gerade im Hinblick auf die Freundschaftswochen aufgewertet werden sollten, um auch optisch und baulich die Willkommenskultur in Selb zu zeigen. Wie Bauamtsleiter Helmut Resch sagt, war die frühere Situation am Bahnhof Selb-Plößberg eher unschön. Nun habe man das Gelände rund um den Bahnhof mit einem Pavillon, einem Quartiersplatz mit Spielplatz, einem Pendlerparkplatz sowie einer Radstation samt Schließfächern und Ladeanlage aufgewertet und zu einem echten Tor der Stadt gemacht. Zudem liege das Porzellanikon genau gegenüber. Der Pavillon biete Platz für Ausstellungen, der Quartiersplatz mit den Spielgeräten lade zum Verweilen ein, Spaziergänger und Radfahrer fänden hier eine Pausenstation. All das sei eben kein Strohfeuer, sondern für die Bewohner von Selb-Plößberg von dauerhaftem Nutzen.

Oberbürgermeister Pötzsch hebt hervor, dass der Bahnhofspark auch eine wichtige Verknüpfung im Radwegenetz der Stadt und darüber hinaus mit bayerisch-tschechischem Bezug darstelle: Hier befinde sich der Knotenpunkt zwischen dem Perlenradweg von Rehau und Schönwald kommend sowie zum Brückenradweg über Höchstädt in Richtung Wunsiedel. In diesem Bahnhofspark könne man ankommen, verweilen und weiterkommen. Wie Projektleiter Uwe Hofmann sagt, belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 500 000 Euro. Abzüglich der Zuschüsse von 430 000 Euro bleibt der Stadt ein Eigenanteil von etwa 70 000 Euro. Darin enthalten sind der Park&Ride-Platz mit Behindertenparkplatz und zwei Motorradstellflächen, die Ladestationen für E-Bikes, der Pavillon, die Schließfachanlage, die Schaukästen sowie die Sitzbänke und Abfallbehälter. Gepflanzt wurden 15 Bäume und 160 Sträucher.

Die ersten Gespräche mit der Bahn hatten 2018 begonnen, die Planungsarbeiten starteten 2020, Baubeginn war dann im Juli 2021. Die letzten Pflanzarbeiten fanden in den vergangenen Tagen statt.

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