Hof - Am 8. März, vor zwei Wochen, hat Eva Döhla ein Schreiben Immobilien Bayern erhalten, in dem um Terminvorschläge für eine Videokonferenz gebeten wurde. Thema: Wie geht es in der Standortsuche für ein Studentenwohnheim weiter? Das digitale Treffen ist am Mittwochmorgen über die Bühne gegangen, berichtet Eva Döhla gleich danach im Frankenpost-Gespräch: „Wir haben vereinbart, dass wir der Immobilien Bayern bis Ostern schriftlich mögliche Standorte zukommen lassen“, sagt Döhla. Über konkrete Grundstücke habe man nicht gesprochen, lediglich über die jeweiligen Interessen. „Dem Freistaat, so wurde es gesagt, sind vorrangig zwei Dinge wichtig: Es muss wirtschaftlich und es muss zügig umzusetzen sein“, berichtet Döhla. Gerade letztgenanntes Argument, die Zügigkeit, wird vielen Hofern als reiner Hohn vorkommen.