Anfang April trafen in der A-Klasse Frankenwald Süd die Zweitvertretungen des FC Frankenwald und des TSV Köditz aufeinander. Die 40 Zuschauer vor Ort sahen eine muntere Partie, in der der Aufstiegsaspirant Frankenwald II innerhalb von zehn Minuten gleich drei Tore erzielte. Insgesamt stand es in der 75. Minute bereits 4:1 für die Frankenwäldler, als deren Keeper Florian Spitzu bei einer Parade mit dem Fuß im Rasen hängen blieb. Sofort war klar, dass er sich dabei schwerwiegend verletzt hatte. Ersthelfer versorgten den 30-Jährigen, der anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde. Mittlerweile ist die genaue Diagnose bekannt: Knöchelbruch, monatelange Pause. Nach der schweren Verletzung war für die Spieler beider Teams nicht mehr an Fußball zu denken. Gemeinsam baten sie Schiedsrichter Eric Rösler, das Spiel abzubrechen und es 4:1 für Frankenwald II zu werten. Zwar brach Rösler die Partie wie gewünscht ab, gegen die Wertung hat das Sportgericht jetzt allerdings Einspruch erhoben. Denn: Die Verletzung eines Spielers ist laut Sportgericht kein zulässiger Grund für einen Spielabbruch. Da es sich also um einen unzulässigen Abbruch handelte, wurde die Partie jetzt für den 10. Mai neu angesetzt – eine Entscheidung, die bei den Vereinen auf Unmut stößt.