Fußball-Bezirksliga Ost Die größte Enttäuschung

Redebedarf gab es beim FC Rehau in der bisherigen Spielzeit genug. Die hohen Erwartungen konnten nicht annähernd erfüllt werden. Foto: Katharina Hübner

Zur Winterpause hat die Frankenpost bei den zehn heimischen Vertretern nachgefragt, welches Team sie bisher am meisten enttäuscht hat – mit eindeutigem Ergebnis.

 
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Immer dann, wenn Anspruch und Wirklichkeit auseinanderdriften, setzt die Enttäuschung ein. Das gilt auch für den FC Rehau, der nach einer bescheidenen Vorsaison und mit einer aggressiven Transferpolitik die oberen Tabellenplätze angreifen wollte und nun ernüchtert auf dem Relegationsplatz zum Abstieg überwintern muss. Nach den Verpflichtungen von beispielsweise Kevin Winter und Aydinli Ergün waren die Ambitionen mit Sicherheit auch begründet. Bei der Wahl des besten Spielers der bisherigen Spielzeit bekamen sie allerdings keine Stimme. 

Und in Rehau wollte das Zusammenspiel zwischen der neuen Mannschaft und dem langjährigen Trainer Giorgio Arancino überhaupt nicht funktionieren. Arancino warf Anfang August nach vier Pleiten zum Auftakt das Handtuch, für ihn übernahm etwas überraschend Daniel Micklisch, der zum damaligen Zeitpunkt noch in Diensten von Kreisligist BSC Tauperlitz stand. Seitdem gewannen die Rehauer sechs von 15 Spielen. Genug, um auf den Relegationsplatz zu klettern. Aber nicht genug, um sich des Titels „Enttäuschung“ der bisherigen Spielzeit erfolgreich zu erwehren. Sieben von zehn Verantwortlichen der heimischen Vereine votierten in dieser Kategorie, in der man auch für sich selbst stimmen konnte, für den FC. Rehau plant inzwischen -  wie manch Ligakonkurrent - im Winter personell nachzulegen. Die Tabellenkinder aus Creußen und Lorenzreuth bekamen ebenso eine Stimme wie die SV Poppenreuth.

Positiv überrascht hat dagegen ein Team aus dem Fichtelgebirge.

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