Fußball-Bezirksliga Ost Die größte Überraschung

Viel besser als erwartet: Die beiden Aufsteiger FSV Bayreuth und die SpVgg Selb 13. Hier grätscht Dreizehner Dennis Nendza gegen die Wagnerstädter Maxime Launay (links) und Jakob Debevc. Foto: Thomas Schrems

Die zehn heimischen Vertreter waren gefragt: Welches Team hat Sie bisher am meisten überrascht? Eine Stadt wird zum klaren Sieger, aber auch ein Team aus der Region hat alle Erwartungen übertroffen. 

 
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Den Ton geben in der bisherigen Bezirksligasaison neben Tabellenführer Katschenreuth die beiden Vereine aus der Wagnerstadt an. Festspiel-Charakter habe die Spielweise des Tabellendritten vom FSV zwar nicht immer, so die einhellige Meinung der heimischen Vereinsvertreter. Doch der Aufsteiger überzeuge durch seine brutale Effektivität. Grund genug, dass sich insgesamt fünf von zehn Stimmberechtigten für den FSV Bayreuth als Überraschungsmannschaft entschieden haben. Der Stadtrivale, die Drittligareserve der SpVgg Bayreuth, war bereits mit reichlich Vorschusslorbeeren und großen Ambitionen in die Spielzeit gestartet. Die Art und Weise, wie der Tabellenzweite aber das ständig wechselnde Personal erfolgreich integrierte, beeindruckte dann doch den ein oder anderen. Immerhin drei Verantwortliche waren am meisten von der SpVgg positiv überrascht.

Mit viel Lob wurden auch der SV Bavaria Waischenfeld und der Liganeuling SpVgg Selb 13 bedacht. Für beide wurde je einmal abgestimmt. Die Fichtelgebirgler starteten furios mit drei Siegen aus drei Spielen in die Bezirksliga und führten damit sogar die Tabelle an. Mittlerweile wurde Selb ein wenig von der Realität eingeholt – schließlich gab es vier Niederlagen aus den letzten sieben Spielen vor der Winterpause und die Dreizehner sind auf Tabellenplatz neun abgerutscht. Die 29 Punkte, die der Aufsteiger aber bereits zu diesem Zeitpunkt auf seinem Konto hat, waren weder vor der Spielzeit zu erwarten, noch sollte die SpVgg damit ernsthaft noch einmal in Abstiegsgefahr geraten. Zum Relegationsplatzinhaber Rehau, für viele die Enttäuschung der Spielzeit, sind es immerhin elf Punkte Vorsprung.

So kann Trainer „Mo“ Tamo weiter in Ruhe seinen offensiven Powerfußball implementieren, der schon jetzt ligaweit Eindruck hinterlassen hat. Der Aufsteiger plant - wie auch andere Ligarivalen - mit Neuzugängen im Winter. Schon jetzt gehören die Selber zweifelsohne zu den positiven Überraschungen der Spielzeit und haben ihre Bezirksligatauglichkeit mehr als nachgewiesen. Gehört vielleicht auch ein Dreizehner zu den besten Spielern der laufenden Saison? Das erfahren SIe hier.

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