Knapp 60 Kilometer liegen zwischen der Hofer Grünen Au und dem Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth – eine Distanz, die eine ganze Liga und eine jahrzehntelange Rivalität umfasst. In den vergangenen Jahren befand sich die SpVgg Bayreuth für die SpVgg Bayern Hof allerdings nur in ferner sportlicher Sichtweite; beide Klubs trennte einiges. Doch die sportliche Ferne und die geografische Nähe führten seltsamerweise nie dazu, dass Spieler, die den Durchbruch bei der „Altstadt“ verpasst hatten, nach Hof wechselten. Ein Zustand, der durchaus Fragen aufwarf: Warum zog es wechselwillige Akteure lieber zum TSV Neudrossenfeld oder zum FC Eintracht Münchberg, aber so gut wie nie an die Grüne Au? An der reinen Rivalität konnte es kaum gelegen haben, schließlich funktionierte der Wechsel in die entgegengesetzte Richtung – wie im Fall von Alexander Seidel – in der Vergangenheit durchaus.
Fußball Das Ende einer Transfer-Dürre bei Bayern Hof
Marcus Schädlich 14.05.2026 - 12:00 Uhr