Sport und Emotionen sind nie voneinander zu trennen. Man muss sich nur an die Krokodilstränen erinnern, die jedes Jahr rollen, wenn ein Team absteigt. Nichts geht wohl selbst den Härtesten so nahe, wie ein Abstieg ihrer sportlichen Liebe. Auch Claus-Dieter „Pele“ Wollitz, der Trainer des FC Energie Cottbus, ist für seine harte Hülle bekannt – und seine oftmals heiklen Sprüche. Doch hinter dieser harten Schale verbirgt sich offenbar ein weicher Kern. Ein Kern, den ein Oberfranke fast zum Vorschein gebracht hätten. Denn Wollitz gab am Rande des 3:0-Erfolgs seiner Lausitzer am Dienstag zu, dass Erik Engelhard ihn emotional mitgenommen hätte. „Wenn es nicht kurz vor Spielbeginn gewesen wäre, hätte ich geweint vor Liebe, vor Freude“, sagte Wollitz bei Magenta nach dem wichtigen Sieg in der 3. Liga über die Ansprache, die sein Stürmer aus Enchenreuth vor dem Spiel gehalten habe. „Er hat mich gepackt, ich hatte Gänsehaut. Und dann haut er auch noch drei Dinger rein.“
Fußball Erik Engelhardt rührt Wollitz fast zu Tränen
Marcus Schädlich 08.04.2026 - 17:09 Uhr