Ghanas Ex-Trainer Carlos Queiroz merkte an, dass bei der Qualifikation das "Gefühl einer echten Leistung" erhalten bleiben müsse. Zudem besteht die Gefahr, dass sich die Qualifikationsspiele schlechter vermarkten ließen, da ein hoher Grad an Spannung verloren ginge.
Gastgeber-Not: Ein richtig großes Problem bekäme man bei der Infrastruktur. Für 128 Spiele wären 20 bis 22 Stadien nötig. Im Vergleich: Aktuell waren es bei dieser WM 16 Stadien. Und diese fand bereits in drei Ländern statt. Es wäre künftig nahezu unmöglich, eine WM in nur einem Land auszurichten.
Außerdem sind die Planungen für die kommende WM auf 48 Mannschaften ausgelegt. Weniger als vier Jahre vor dem ersten Anpfiff müssten die Planungen bei einer Erweiterung massiv geändert werden.
Finanz-Frage: Zudem gibt es laut Medienberichten bisher keine Belege dafür, dass zusätzliche 16 Teilnehmer signifikantes finanzielles Wachstum brächten. Auch die Höhe der Zusatzkosten der Infrastruktur wurde bisher nicht berechnet. Dem Vernehmen nach gibt es Befürchtungen, eine derartige Erweiterung würde die WM zu sehr beschädigen.