Fußball-Landesliga Kickers Selb verstärkt Kader nochmals

Jürgen Hummer (rechts) spielt künftig für Kickers Selb. Foto: Anpfiff.info

Der Fußball-Landesligist baut den Kader in der Winterpause weiter um: Aus der Kreisklasse wechselt ein Spieler mit Torriecher nach Selb.

Selb - Der Fußball-Landesligist Kickers Selb rüstet sich für die Abstiegsrunde – und hat am Montag eine Neuverpflichtung bekannt gegeben. Nach dem Abgang von Daniel Sedlacek, Marco Kießling und Ege Özkan, die allesamt immer wieder für Treffer gut waren, hatte Selb bereits mit dem Waldershofer Dominik Dotzauer einen brandgefährlichen Mann verpflichtet. Der 31-Jährige war in der Saison 2016/17 beste Schütze in der Kreisliga Süd, präsentierte sich während der Hinrunde in der Form seines Lebens und traf schon wieder 17 Mal. Jetzt möchte er es noch einmal wissen und wagt den Sprung in die Landesliga. An seiner Seite stürmt künftig ein Mann, der als versierter, leichtfüßiger Techniker ebenfalls viele Lorbeeren errungen hat: Vom SV Leutendorf schließt sich Jürgen Hummer an, der beim Kreisklassisten auch als Co-Trainer gearbeitet hatte. „Jürgen hat sich bereit erklärt, uns bis Sommer zu helfen“, sagt Kickers-Spielleiter Martin Damrot. „Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar und hat in der Vergangenheit seinen Torriecher bereits unter Beweis gestellt.“

Neues Trainerduo

Auch in den anderen beiden Teams der Kickers gibt es Veränderungen. Für die Zweite, die derzeit die Tabelle der Kreisklasse Fichtelgebirge anführt, wird künftig David Diener auflaufen. Der 29-Jährige Mittelfeldmann war viele Jahre eine der Stützen der SpVgg Selb 13 und kickte zuletzt für den FC Rehau, mit dem er 2019 den Wiederaufstieg in die Bezirksliga schaffte. Danach musste er nach seinem Achillessehnenriss aber eine schöpferische Pause einlegen. Bei der Dritten gibt es indessen Veränderungen auf der Kommandobrücke. Für Trainer Helmut Gottwald übernimmt künftig das Duo Andreas Leonhardt und Stefan Leupold den Siebten der A-Klasse Fichtelgebirge. Und die dürfen sich gleich über einen Rückkehrer freuen, denn mit Marco Müller steht jetzt ein weiterer Mann zur Verfügung. red

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