Fußball-Reporter sprechen oder schreiben gern über Gegentore, die zu einem ungünstigen Zeitpunkt gefallen sind. Auch wenn die fast schon philosophische Frage gestellt werden darf, ob es günstige Zeitpunkte für Gegentore gibt, steckt in dieser Redewendung ein Fünkchen Wahrheit. Zumindest ist es so, dass die Psychologie beim Zeitpunkt der Gegentore oft eine Rolle spielt. Tore vor der Halbzeitpause oder nach dem Gang in die Kabinen gelten gemeinhin als unglücklich. Oder auch Gegentore direkt im Anschluss an einen eigenen Treffer.