Fußball So läuft die Relegation zur Landesliga

Christian Dreßel
Auf ihre Unterstützung kommt es an, vielleicht auch in der Relegation: Fans vom FC Eintracht Münchberg (hier im Spiel gegen den BSC Woffenbach) Foto: Katharina Hübner

Von 28 Teams in Bayern werden es Ende nur sieben Teams schaffen. So sieht der Weg zum Landesliga-Ticket aus.

Die genauen Termine und Paarungen stehen noch aus, der Modus dagegen ist schon fix: Wie in den Vorjahren wird die Relegation zur Fußball-Landesliga in Vierergruppen ausgespielt, die nach regionalen Gesichtspunkten zusammengestellt werden. Nur der Sieger erhält das Startrecht für die Landesliga in der Saison 2022/23. Nach aktuellem Stand müsste auch der FC Eintracht Münchberg in die Relegation. Ihnen hilft zwar nur ein Sieg im Duell gegen Tabellennachbar SV Schwaig am letzten Spieltag. Im Erfolgsfall hat die Elf von Trainer Markus Bächer aber durchaus noch Chancen, den direkten Klassenerhalt zu schaffen. Dafür gibt es zwei mögliche Szenarien – eines davon ist Schützenhilfe aus Selb. Gewinnen die Kickers beim SC Großenschwarzenlohe wäre Münchberg gerettet. Das ist auch der Fall, wenn der SV Mitterteich sein Heimspiel gegen den schon abgestiegenen Türkspor Nürnberg nicht gewinnt.

Muss der FC Eintracht in die Relegation wartet dort wahrscheinlich der VfR Katschenreuth oder der SSV Kasendorf. Beide Teams können noch Vizemeister der Bezirksliga Ost werden. Bayernweit gehen aus den fünf Landesligen 13 und aus den Bezirksligen 15 Vereine an den Start, die Qualifikation lösen am Ende nur sieben Vereine. Das Reglement bleibt ebenfalls gleich: Anders als ab der Bezirksliga abwärts wird es Hin- und Rückspiele geben. Die Auswärtstorregel, die von der Uefa in dieser Saison abgeschafft wurde, wird vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) nach wie vor angewandt. Die Mehrzahl der auswärts erzielten Tore sind also bei Punkt- und Torgleichheit entscheidend. Enden beide Spiele mit dem identischen Ergebnis, geht das Rückspiel in die Verlängerung. Auch ein anschließendes Elfmeterschießen ist möglich. Die Auswärtstorregel stand auch beim BFV auf dem Prüfstand, eine Änderung würde aber frühestens in der kommenden Spielzeit greifen. Die Auslosung der Relegationspartien erfolgt am Samstagabend, den 21. Mai, im Anschluss an das Pokalfinale in Illertissen.

Mit großem Interesse verfolgt naturgemäß auch Bezirksspielleiter Gerald Schwan die Relegation zur Landesliga. „Wenn Münchberg und Mitterteich die Klasse halten und Katschenreuth oder Kasendorf seine Vierergruppe gewinnt, haben wir in der Bezirksliga Ost weitere Plätze zu vergeben“, erklärt er. Davon profitieren letztlich die Teilnehmer an der Bezirksliga-Relegation: SV Poppenreuth/FC Creußen, FC Waldstein/TuS Schauenstein, TSV Konnersreuth und FSV Bayreuth/SC Altenplos.

 

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