Fußball-Testspiel Der Jubelverein hält tapfer dagegen

Der Fußball-Kreisligist SpVgg Weißenstadt hat zum 100-jährigen Bestehen den Bayernligisten aus Hof zu Gast. Das Ergebnis spielt nur eine kleine Nebenrolle.

Weißenstadt/Hof - Am Ende waren alle zufrieden: Die SpVgg Weißenstadt, die am Freitagabend trotz der widrigen Wetterbedingungen 160 Zuschauer zum Freundschaftsspiel gegen die SpVgg Bayern Hof anlässlich des 100. Jubiläums begrüßen durfte und sich bei der 1:6 (1:2)-Niederlage mehr als achtbar aus der Affäre zog. Und für den Bayernligisten war der Auftritt beim Kreisliga-Aufsteiger ein weitere willkommene Gelegenheit, um sich vor den letzten Härtetests an diesem Samstag (14 Uhr, Grüne Au) gegen den Landesligisten SV Mitterteich und eine Woche später beim Nord-Regionalligisten VfB Auerbach noch ein bisschen warm zu schießen.

SpVgg Weißenstadt: Dürbeck – Berthold, Ph. Herold, Hartbauer, Sommer, M. Wolf, Stäudel, Fellermeyer, Horn, Si. Herold, Seb. Herold (eingewechselt: Zißler, Dürrbeck, Schmidt, Gräbner, Krauß).

SpVgg Bayern Hof: Preißler (46. Stumpf) – Primus, Schmidt, Frey, Bilgin, Bifano, Feulner, Schraps, Schubert, Drewanz, Durkan (eingewechselt: Ismail, Knoll, Seifert, Bobach, Zahirovic, Renk, Mittereder).

Schiedsrichter: Dadder (Kirchenlaibach). – Zuschauer: 160. – Tore: 15. und 20. Min. Feulner 0:1 und 0:2, 25. Min. Si. Herold 1:2, 52. Min. Bobach 1:3, 56 . Min. Drewanz 1:4, 58. Min. Mittereder 1:5, 82. Min. Drewanz 1:6.

Simon Herold lässt Weißenstadt jubeln

Feulner, auffälligster Hofer in den ersten 45 Minuten, gelang mit zwei feinen Treffern, die auch Trainer Roman Pribyl ein Lächeln ins Gesicht zauberten, zwar eine frühe 2:0-Führung für den Bayernligisten, dann aber hatte der Kreisligist sein großes Erfolgserlebnnis durch Simon Herold. In der Folge taten sich die Gäste ohne Neuzugang Petracek und die angeschlagenen Wild und Kyndl schwer gegen die leidenschaftlich verteidigenden Hausherren – auch weil die nötige Präzision im und rund um den Strafraum fehlte.

Hofer Zwischenspurt nach der Pause

Erst nach der Pause und vielen Wechseln legten die Hofer einen Zwischenspurt ein. Der Gastgeber wehrte sich trotz nachlassender Kräfte aber weiter tapfer. „Für meine Jungs war das heute ein großes Erlebnis“, freute sich der Weißenstädter Trainer Alexander Seidel.

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