Eine frei laufende Gans, die ihr Leben auf einer oberfränkischen Wiese verbracht hat – wer ein solches Tier knusprig gebraten auf dem Teller verspeisen möchte, hat nicht viele Möglichkeiten. Eine solche sogenannte Bauergans muss man sich quasi selbst züchten. Oder man hat das Glück, jemanden zu kennen, der noch ein paar Tiere im Nebenerwerb hält. Der Großteil der Gänsebraten, der in diesen Wochen in den Gasthäusern angeboten wird, kommt aus dem Ausland, häufig aus Polen. Das ist nichts Neues. Neu in diesem Jahr ist allerdings der Preis, der sich gegenüber dem Vorjahr drastisch erhöht hat.
Gänsebraten Knusprig, aber kostspielig
Roman Kocholl 08.12.2022 - 14:21 Uhr