Gammastrahlenblitze waren in den 1960er Jahren zufällig durch Satelliten entdeckt worden - und werden durch diese täglich beobachtet. Sie haben aber viel zu kleine Detektorflächen, um für die sehr geringe Helligkeit von Ausbrüchen bei sehr hohen Energien empfindlich zu sein, wie das Teilchenbeschleuniger-Zentrum Desy erklärt. "Daher war es bislang unklar, ob die Monster-Explosionen auch noch Gammastrahlung bei sehr hohen Energien aussenden." Mit erdgebundenen Teleskopen ließen sich die Gammaquanten der Blitze demnach bislang nicht beobachten, weil die Erdatmosphäre sie normalerweise schluckt. Mit den Spezialteleskopen kann nun aber das schwache, bläuliche Cherenkov-Licht registriert werden, das kosmische Gammastrahlung in der Erdatmosphäre erzeugt.