Baiersbronn - Was er macht? Sehr viel. Was er nicht mehr macht? Viel zu viel. "Ich hab' die Zeit", sagt Spitzenkoch Harald Wohlfahrt und klingt entspannt und froh. Nach seinem vor Jahren vollzogenen Ausstieg aus der Sterneküche, die sein Leben einst dominiert hatte, hat er sich in seinem "zweiten Leben" hervorragend eingerichtet. "Was jetzt sehr schön ist: Ich kann selber bestimmen, kann kreativ arbeiten, stehe nicht mehr unter Zwängen", sagt er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Am Freitag (7. November) wird Deutschlands wohl populärster Spitzengastronom 70 Jahre alt - und blickt auf eine einzigartige Karriere zurück.