In der Dr.-Enders-Straße in Hof wird gerade das größte Puzzle Oberfrankens zusammengesetzt. Der große Kran ist mittig zwischen den beiden Mehrfamilienhäusern positioniert, nach und nach hebt er die einzelnen Teile von den Anliefer-Lkws an ihre Plätze. Bis zu 200 Quadratmeter Fassadenfläche pro Tag schaffen die Arbeiter, bis Ende des Jahres wollen sie die Gebäudehüllen geschlossen haben – dann hätten sie in sieben Wochen erledigt, womit andere (zum Beispiel in der Gabelsberger Straße) seit sieben Monaten beschäftigt sind. „Serielle Sanierung“ heißt das Vorgehen, das die Hofer Baugenossenschaft gerade bei zweien ihrer Liegenschaften ausprobiert – auch, um herauszufinden, ob sich das auf die 3500 restlichen Wohnungen in ihrem Eigentum übertragen lässt.