Ein mutiger französischer Kriegsgefangner, Robert Bailleux, hat kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren verhindert, dass Schnarchenreuth komplett in Schutt und Asche gelegt wurde. Nun fand dazu ein Gedenken statt. Am 14. April 1945 rückte ein US-Panzerverband in Richtung Schnarchenreuth vor und wurde auf Höhe Rauher Bühl von deutschen Soldaten angegriffen. Daraufhin beschoss er Schnarchenreuth mit Phosphorgranaten. Schon kurz darauf standen fünf Bauernhöfe in Flammen, aber ein Löschen war unter Beschuss nicht möglich. Die Einwohner flüchteten in die Keller des Schnarchenreuther Schlosses.