Unter den Vögeln mit Flügelspannweiten von über zwei Metern hat sich herumgesprochen, dass sie in der Gemeinde gut versorgt werden. „Im Winter waren sogar 18 Schwäne hier“, berichtet eine Anwohnerin. Sie habe früher nicht gewusst, dass die Tiere im Winter in der Region bleiben. „Sie halten sich ein Stück des Weihers eisfrei und versuchen, genug Nahrung zu finden. Gerade in der kühlen Jahreszeit haben es die Schwäne aber richtig schwer.“ Daher fütterte sie die Tiere, damit sie sicher über den Winter kommen. Das werde dankbar angenommen: „Im Winter war ich sogar zweimal täglich am Weiher. Die 18 Vögel verputzen locker 20 Kilogramm Geflügelfutter pro Woche.“ Der älteste Schwan habe mittlerweile so viel Vertrauen, dass er ihr aus der Hand fresse. Nun sind noch elf Tiere am Weiher; neun Geschwister und zwei Zugezogene. Die anderen Schwäne sind an ein Gewässer in der Nähe umgezogen. „Im Mai kommt normalerweise der Nachwuchs. Es ist toll, mit anzusehen, wenn die Mutter Wasserpflanzen aufwedelt, damit die Kleinen futtern können.“ Weil die Jungtiere an der Straße zu unvorsichtig sind, will die Anwohnerin wieder gut auf die Kleinen aufpassen.
Gefiederte Riesen im Fichtelgebirge Schwanenfamilie fühlt sich in Leutendorf wohl
David Trott 16.03.2021 - 09:26 Uhr