Gelungener Umzug Hatzel-Lebkuchen kommen jetzt aus Wildenau

Freuen sich über den gelungenen Umzug der Lebkuchen-Produktion nach Wildenau (von links): Christian Hatzel, Ursula und Wolfgang Stäsche, Brigitte Kraus, Pirit Grötsch, Heidi Schaufuß, Martina und Christian Hatzel. Foto: /Silke Meier

Die Brüder Michael und Christian Hatzel haben die frühere Bäckerei Stäsche übernommen. Heute kommen die ersten Elisen-Lebkuchen auf das Backblech.

Selb - Dunkelgrüne Wälder sehen Michael und Christian Hatzel jetzt, wenn sie aus dem Fenster der Backstube in Wildenau sehen. Die Brüder haben nämlich die Produktion ihrer Elisen-Lebkuchen in die ehemalige Bäckerei Stäsche in Wildenau verlegt.

„Das ist Regionalität pur!“ freute sich Michael Hatzel, als in einer kleinen Feierstunde allen gedankt wurde, die zur Erfolgsstory der Lebkuchen und zum gelungenen Umzug beigetragen haben. „Als Wolfgang Stäsche bei mir anrief und sagte, die Backstube wird frei, habe ich vor Freude geweint“, erinnerte sich Michael Hatzel. Nach „langem Hin und Her“ sei es endlich gelungen, eine neue Produktionsstätte zu finden – und gleichzeitig am Standort Selb bleiben zu können. „Richtig Geld“ haben die Brüder nach eigener Aussage in die Hand genommen und mit neuem Ofen und Trockenräumen in die Zukunft und Qualität der Lebkuchen investiert. In der Hochsaison werden 5000 Lebkuchen pro Tag gebacken. Die Zutaten: Sonnengereifte Haselnüsse und Mandeln, fernöstliche Gewürze, Zitronat und Orangeat, Marzipan und wenig Mehl. Auf Konservierungsstoffe und künstliche Aromen wird vollständig verzichtet. Gearbeitet wird mit Schneebesen und Kochlöffel, Rollholz, Teigschaber und Kupferkessel. Am heutigen Dienstag, 13. Juli, kommen die ersten Elisen-Lebkuchen der Saison 2021 auf das Blech. „Alle renommierten Feinkostläden und Confiserien im deutschsprachigen Raum haben unsere Lebkuchen im Sortiment“, sagt Michael Hatzel stolz.

Bei 400 Kunden, so auch im KaDeWe und bei Feinkost Käfer, sind die Lebkuchen erhältlich. Das Original-Rezept von Lorenz Hatzel aus dem Jahr 1928 wurde kaum verändert. Bei Hatzels wird alles in Handarbeit gemacht. Deshalb ist die Obergrenze auch bei 5000 Stück pro Tag erreicht. „Wir sind sehr zufrieden und wollen die Kapazitäten nicht weiter nach oben treiben“, sagte Michael Hatzel.

Die VR-Bank Fichtelgebirge-Frankenwald habe die Hatzels kompetent begleitet. Reibungslos habe der Umzug funktioniert, auch dank der Unterstützung von Ursula und Wolfgang Stäsche und den treuen Mitarbeiterinnen Pirit Grötsch, Brigitte Kraus und Heidi Schaufuß.

 

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