Gemeinde Berg Mehr Fotovoltaik auf die Dächer

Sandra Hüttner
Eine Fotovoltaikanlage auf einem Hausdach. Foto: picture alliance/dpa/dpa-tmn/Laura Ludwig

Der Gemeinderat stimmt einem Antrag der SPD zu.

Der Gemeinderat Berg hat einem Antrag der SPD-Fraktion zur Installation von Fotovoltaikanlagen auf gemeindlichen Dachflächen einhellig zugestimmt. Florian Müller (SPD) wies darauf hin, dass die Energiekosten der gemeindlichen Gebäude und Liegenschaften in den zurückliegenden Jahren trotz Umrüstung auf energiesparende Techniken und diverser Sparmaßnahmen immer weiter gestiegen seien. Auch in Zukunft sei mit stetig steigenden Kosten zu rechnen. Es sei wichtig, dass auch Kommunen einen Beitrag zur Energiewende durch den Ausbau erneuerbarer Energien leisten. Deshalb, so heißt es in dem Antrag, solle die Verwaltung prüfen, ob die Installation von PV-Anlagen auf Gebäuden wie Schule, Mehrzweckgebäude und den Wohnhäusern der Gemeinde möglich sei und welche Kosten zu erwarten seien. Sollte das Vorhaben für die Gemeinde nicht finanzierbar sein, sei zu prüfen, ob die Dächer an Investoren verpachtet oder vermietet werden könnten.

Müller merkte an, dass ein Betrieb von eigenen PV-Anlagen – wie bereits auf der Bauhofhalle – seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert werde. Dieser führe zu erheblichen Einsparungen bei den Energiekosten. Förderprogramme dürften nicht außer Acht gelassen werden.

Verwaltungsmitarbeiter Felix Korn informierte, dass die Verwaltung bereits tätig geworden sei: Sie habe Daten für die Gebäude der Kläranlagen an Bertram Dannhäuser vom Klimaschutzmanagement des Landratsamtes Hof zur Prüfung weitergeleitet. Bürgermeisterin Patricia Rubner (CSU) teilte mit, dass bei der Generalsanierung der Schulturnhalle die Statik überprüft worden sei und keine Möglichkeit zur Installation einer PV-Anlage bestehe. „Die weiteren Gebäude gilt es noch zu überprüfen.“ Bei neuen Erkenntnissen werde der Gemeinderat informiert. Andreas Ernst (JBW) merkte an, dass zudem die Installation von Speichern sinnvoll wäre, um ganztätig Strom aus den Anlagen zu nutzen – schränkte aber auch ein, dass dies zu teuer werden könnte.

 

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