Bürgermeister Heiko Hain hat den Gemeinderat über die überörtliche Rechnungsprüfung der Jahre 2019 bis 2021 informiert. Die Prüfer kritisieren Beschaffungen über Amazon, für die ein Account eingerichtet ist. Offene Forderungen kann der Handelsriese durch Lastschrifteinzug vom Gemeindekonto abbuchen, noch bevor die notwendige förmliche Auszahlungsanordnung vorliegt. Der Zahlungsverkehr sei damit bereits durch den Bestellvorgang außerhalb der Kasse ausgelöst und abgeschlossen, bemängeln die Prüfer. Dieses Vorgehen widerspreche den haushalts- und kassenrechtlichen Vorgaben. Das „Vier-Augen-Prinzip und der Kassenzwang“ würden ausgehebelt. Deshalb solle die Gemeinde bei solchen Einkäufen künftig auf Bezahlung über den Lastschriftverkehr verzichten.