„Beim letzten Kirchweihfest haben wir noch eine Baustellenführung erhalten, heute nun können wir die neuen Räumlichkeiten in Betrieb nehmen“, freute sich Pfarrer Thomas Hohenberger und gab einen Einblick in die Geschichte der Renovierung und der langwierigen Genehmigungsverfahren. Nach dem Auszug des einstigen Mieterehepaars aus der Wohnung im Erdgeschoss hatte der Kirchenvorstand 2019 den Grundsatzbeschluss gefasst, die Wohnung nicht erneut zu vermieten, sondern in barrierefrei gestaltete Gemeinderäume umzuwandeln. Zusammen mit Kirche und Pfarrhaus gehört das Gemeindehaus zu einem denkmalgeschützten Ambiente, sodass Renovierungsarbeiten nicht ohne weiteres durchgeführt werden können. Gerade der historische Charakter des Gebäudes musste berücksichtigt werden. Das landeskirchliche Bauamt musste wurde überzeugt, dass die Renovierung zur Hälfte durch Eigenleistung durchzuführen wäre – „dies hat stundenlange Gespräche erfordert, bis endlich die Genehmigung ausgesprochen wurde“, berichtet der Pfarrer. Dann verzögerte die Corona-Pandemie den Baubeginn.