In der Sitzung des Gemeinderates hat Bürgermeister Matthias Beyer über das kommunale Investitionsbudget aus dem Sondervermögen des Bundes informiert. Köditz erhält 332.660 Euro. Diese Summe ergebe sich aus der Einwohnerzahl, gewichtet mit der Umlagekraft der Kommune. Anders als bei der allgemeinen Investitionspauschale können die Kommunen über dieses Geld aber nicht einfach so verfügen, wie sie wollen. „Man muss konkrete Investitionsprojekte ausführen – und danach die Rechnungen einreichen. Dafür soll es ein digitales Meldeverfahren geben“, erklärte Beyer. Die Investitionen müssen in die kommunale Infrastruktur fließen – etwa Verkehr, Energie und Wärme, Bildung, Betreuung, Digitalisierung. Die Mindestsumme pro Projekt: 50.000 Euro. Möglich sind etwa Baumaßnahmen und der Kauf beweglicher Sachen – nicht aber Verwaltungsaufgaben, der Kauf unbeweglicher Sachen, Personalkosten, Wartung, Instandhaltungen. Seit dem 1. Januar 2025 begonnene Projekte können gefördert werden – der Mittelabruf geht bis 31. Dezember 2032, und der Abschluss insgesamt bis 31. Dezember 2042.