Auch beschloss das Gremium die Beitragssätze neu. So gilt für die Geschossfläche Abwasser 2,66 Euro pro Quadratmeter (bisher 2,48 Euro), für die Grundstücksfläche Abwasser 1,30 Euro pro Quadratmeter (1,15), für die Geschossfläche Wasser 2,80 Euro pro Quadratmeter (1,12) und für die Grundstücksfläche Wasser 1,20 Euro pro Quadratmeter (0,36). Jäger erläuterte, dass die meisten Kommunen nach den tatsächlichen Geschossflächen die Sätze erheben, nur Issigau und Oberkotzau nach den maximal anzusetzenden Beiträgen. Auch merkte er an, dass die berechneten Werte in den Änderungssatzungen nicht eins zu eins übernommen werden sollten, sondern ein etwas höherer Betrag. „Sonst könnte mit großer Wahrscheinlichkeit bei der Nachkalkulation für den nächsten Zeitraum wieder ein Defizit entstehen, was eine erneute Erhöhung der Gebühren zur Folge haben wird“, erläuterte Jäger. Die die „aktuell enorm gestiegenen Energiekosten seien noch nicht vollständig eingepreist“, sodass eine weitere Erhöhung des Defizits zu befürchten sei.