Genusswanderung Spazieren auf Feinschmeckers Spuren

Coronakonform und trotzdem bestens besucht ist die Genusswanderung um Bad Alexandersbad. Der FGV-Ortsverein bereitet den Teilnehmenden einen unvergesslichen Tag.

Bad Alexandersbad - Ein großes Stück Abwechslung hat der Fichtelgebirgsverein (FGV) Bad Alexandersbad am Sonntag mit seiner Genusswanderung in die derzeit recht veranstaltungsarme Region gebracht. Bekanntlich musste der Verein pandemiebedingt seinen beliebten Wandertag für Genießer – rund um das Heilbad – im vergangenen Jahr ersatzlos ausfallen lassen.

„Auch wenn wir dieses Jahr einige Auflagen zu erfüllen hatten, war es für uns sehr wichtig, unseren Teilnehmern ein paar schöne Stunden zu bereiten und ihnen dabei gleichzeitig Bad Alexandersbad näherzubringen. Leider mussten wir das Ganze heuer auf 300 Anmeldungen begrenzen“, lautete die Erklärung des FGV-Organisationsteams. Doch Jörg Bertholdt, Ronny Ledermüller und Tony Brasavs hatten gemeinsam mit ihren vielen Unterstützern im Verein nicht zuviel versprochen. Trotz Corona-Einschränkungen hatten sie immerhin ein gutes Dutzend Anlaufpunkte organisieren können, und regionale Unternehmen und Vereine warteten mit allerlei Schmankerln an ihren Ständen auf.

Acht Kilometer Rundstrecke

Bei der jüngsten Auflage der Genusswanderung standen gleich drei Startpunkte zur Verfügung, um in die rund acht Kilometer lange Wanderstrecke einzusteigen. Bürgermeisterin Anita Berek schickte die Starter am Haus des Gastes höchstpersönlich auf die Strecke.

„Es ist einfach nur schön, bei solch wunderbarem Sommerwetter unsere schöne Fichtelgebirgsnatur zu genießen. Da vergisst man endlich mal die Einschränkungen, die uns Corona gebracht hat“, freute sich eine Dame, die mit einigen zwei- und vierbeinigen Wanderern in Richtung Archedorf Kleinwendern unterwegs war. Überhaupt spürte man bei allen Teilnehmern richtig gute Laune und viel Spaß an der Bewegung. Und für die Belohnung sorgten die fleißigen Gastgeber, die sich am Waldbad, im Logierhaus, im Gasthof Reinl, im Ferienhof Fichtelgebirge, an den Ständen der Brauereien Nothhaft und Hönicka, am Hotel Alexandersbad, an der Pension Schweizerhaus, bei der Metzgerei Reichel, bei der Bäckerei Zemsch, beim Stand des FGV Bad Alexandersbad sowie bei der Schäferei Frank eifrig um die Teilnehmer kümmerten. Es gab bei ihnen eine Vielfalt an leckerem Essen, hochprozentigen Spezialitäten, guten Getränken und so manch anderen Genuss – natürlich gratis, weil alles bereits mit der Anmeldegebühr bezahlt wurde.

Wanderer nehmen sich Zeit

Das Fazit der Organisatoren fiel absolut positiv aus, die Wanderer hielten sich brav an die gebotenen Hygieneregeln und ließen sich genügend Zeit, um sich die Gegend genau anzuschauen oder einfach etwas länger in den jeweiligen Lokalitäten zu verweilen. Sollten es die Bedingungen zulassen, dann wird der Wandertag im nächsten Jahr wieder seine gewohnte Größe bekommen. Die vielen Fans der FGV-Genusswanderung sind auf jeden Fall jetzt schon auf die vielen Gaumengenüsse gespannt.

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