Wunschspieler wohl Kanadier Selber Wölfe bauen weiter am Kader

Der Eishockey-Zweitligist ist auf der Suche nach einem sechsten Kontingentspieler. Vollzug kann aber noch nicht vermeldet werden, es verdichten sich aber die Anzeichen, um wen es sich handeln könnte.

 
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Zwölf-Hauptrundenspiele sind für die Selber Wölfe in der laufenden DEL2-Saison noch zu absolvieren. Für den Endspurt wollen die Verantwortlichen der Fichtelgebirgler den Kader noch einmal verstärken. Dafür sind sie in Verhandlungen mit einem möglichen sechsten Kontingentspieler. Das gab der Eishockey-Zweitligist am Mittwochvormittag via Pressemitteilung bekannt. Es wäre die letzte Lizenz, die an einen Ausländer vergeben werden darf. Die anderen fünf Lizenzen sind vom Slowaken Peter Trska, dem US-Amerikaner Nick Miglio, dem Kanadier Mark McNeill, dem Letten Egils Kalns sowie dem Finnen Rasmus Heljanko belegt. Wölfe-Geschäftsführer Sven Gerike äußert sich folgendermaßen: „Wir sind in den Verhandlungen mit unserem Wunschkandidaten, einem Stürmer, schon weit fortgeschritten. Ich hoffe, dass wir in Kürze Vollzug melden können. Auch wenn das Transferfenster noch bis einschließlich 15. Februar offen ist, wollen wir natürlich möglichst schnell Nägel mit Köpfen machen.“

Nach Informationen des Online-Portals Eisblog soll es sich bei dem beschriebenen Stürmer um Jeremy Welsh handeln. Der 35-jährige Kanadier, der zwischen 2011 und 2016 insgesamt 27 Spiele (2 Punkte) in der NHL bestritt und im Anschluss für vier verschiedene Teams 162 DEL-Spiele (86 Punkte) absolvierte, steht aktuell beim rumänischen Klub SC Csikszereda unter Vertrag. Beim 17-fachen rumänischen Meister stand Welsh in dieser Spielzeit 36 Mal auf dem Eis und verbuchte dabei 40 Punkte. 

Die DEL2 ist in dieser Saison ausgeglichen wie nie. Aktuell liegen die Porzellanstädter nur aufgrund der Tordifferenz hinter den Freiburger Wölfen, die den heiß begehrten zehnten Tabellenplatz, der den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde, belegen. Die Breisgauer haben aber auch schon ein Spiel mehr absolviert als die Selber Wölfe, die bis zum Ende der Hauptrunde noch zwölf Partien vor der Brust haben und theoretisch noch 36 Punkte sammeln könnten.

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