Der Lärm der Motorsäge verhallt über dem Steinachtal, als sich die meterhohe Weißtanne zu neigen beginnt. Die Männer der Bayerischen Staatsforsten haben sich schon einige Meter entfernt, bevor die letzten Holzfasern reißen, die den Stamm noch aufrecht halten – dann schlägt der Baum auf der kleinen Böschung neben dem Forstweg ein. Der aufgewirbelte Schnee auf den Zweigen verschleiert für einige Sekunden die Sicht. Zu diesem Zeitpunkt weiß noch niemand, ob die Tanne für Berlin taugt.