Rosenheim/München (dpa/lby) - Bayernweit könnte rund ein Drittel der 2056 Kommunen klimafreundliche Wärme aus Flüssen und Seen nutzen. Das Flussthermie-Potenzial zur Wärmebereitstellung wird nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in den 667 Gemeinden auf 10 bis 27 Terawattstunden geschätzt. Dies würde rechnerisch ausreichen, um 220.000 bis 610.000 Wohngebäude und damit bis zu 16 Prozent des Energieverbrauchs für Wärme in Gebäuden abzudecken. 104 Flüsse und 31 Seen im Freistaat bieten demnach "günstige Voraussetzungen" für den Einsatz von Gewässerthermie.