Würzburg (dpa/lby) - Nach der Obduktion der Leiche des Messerangreifers vom Würzburger Hauptbahnhof steht fest, dass der Mann nicht umgebracht wurde. Es gebe keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, sondern es sei von Suizid auszugehen. Weitere Details etwa dazu, wie der 35-Jährige sich getötet haben soll, nannte er nicht. Der Flüchtling war am Montag tot in seiner Zelle in der Untersuchungshaft in Würzburg entdeckt worden. Der Mann soll eine Woche zuvor am Hauptbahnhof drei ihm unbekannte Männer grundlos mit einem Messer attackiert haben. Die Opfer wurden leicht verletzt.