80 Zuhörer haben die letzte Gemeinderatssitzung der abgewählten Berger Bürgermeisterin Patricia Rubner verfolgt – so viele wie nie zuvor. Anders als in den vorherigen Sitzungen mit vielen Besuchern gab es diesmal keine Zwischenrufe, kein Murren. Offenbar ist jedem die ernste Lage des Ortes klar: Die Gemeinde steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Als Folge des Bauantrages der VR-Bank Fichtelgebirge-Frankenwald für den Neubau einer Lagerhalle mit Büro- und Schüttguthalle im bestehenden Gewerbegebiet Lerchenbühl muss die Gemeinde nun Grund erschließen. Das bedeutet immense Kosten: geschätzt 2,2 Millionen Euro für ein Regenrückhaltebecken und den Anschluss an den Krebsbach sowie weitere 2,2 Millionen Euro für den Straßenbau. Aktuell gibt es dort nur einen Feldweg.