Gewerkschaft IG Metall sieht sich auf gutem Kurs

Die Gewerkschaft freut sich über Tarif-Abschlüsse in diversen Bereichen. Außerdem werde man jünger, aktiver und weiblicher.

Renata Stublic Foto: IG Metall/Warneke

In Münchberg hat die Delegiertenversammlung der IG Metall Ostoberfranken stattgefunden – im Mittelpunkt stand die Wahl von Renata Stublic zur 2. Bevollmächtigten. Sie wird künftig gemeinsam mit Stefan Winnerlein die Geschäftsstelle leiten und will neue Schwerpunkte setzen.

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Gleichstellung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist ihr ein besonderes Anliegen: „Echte Chancen für alle, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft – dafür brenne ich. Die Beschäftigten brauchen eine starke Interessenvertretung nicht nur in unruhigen Zeiten, nur gemeinsam können wir gute Arbeitsbedingungen sowie politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen erreichen.“

Weiteres Thema: Die IG-Metall-Jugend Ostoberfranken verzeichnet ein starkes Wachstum. Bis zum 21. November sind in diesem Jahr 127 Auszubildende und dual Studierende der IG Metall beigetreten.

Freude herrschte auf der Versammlung über die Tarifabschlüsse in der Metall- und Elektroindustrie, die bedeutende Verbesserungen gebracht hätten. Nadine Boguslawski, Tarif-Vorständin der IG Metall, erklärte: „Das Tarifergebnis sichert die Löhne, hilft der Binnenkonjunktur und hält die Branche für Fachkräfte attraktiv. Tarifbindung sichert die Zukunft von Unternehmen und Beschäftigten vor Ort.“ Erst das Engagement der Beschäftigten und die Warnstreiks auch in Ostoberfranken hätten dies möglich gemacht. Auch in der Schreib- und Zeichengeräteindustrie sei ein erfolgreicher Tarifabschluss erzielt worden.

Stefan Winnerlein, 1. Bevollmächtigter, ergänzte: „Unser Motto ,Gemeinsam Stark in Ostoberfranken’ spiegelt sich in unseren Erfolgen wider. Wir sind stolz auf das Wachstum und die zunehmende Aktivität unserer Jugend. Wir werden jünger, aktiver und weiblicher.“ Die IG Metall Ostoberfranken werde sich nicht mit dem Status quo zufriedengeben und sei „stark aufgegleist für die Zukunft. Wir wollen auch in Zukunft das Rückgrat in dieser Region sein.“