Goldberg in Selb Buckelpiste soll verschwinden

Das Staatliche Bauamt will als nächstes Franz-Heinrich-Straße in Angriff nehmen.

Die Franz-Heinrich-Straße ist in der Priorität des Staatlichen Bauamtes nach vorne gerutscht. Foto: /Andreas Godawa

Eine der schlechtesten Straßen in Selb wird das Staatliche Bauamt Bayreuth angehen: die Franz-Heinrich-Straße. Das geht zumindest aus der Antwort von Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch auf eine Anfrage von Matthias Müller (CSU) im Bauausschuss am Mittwoch hervor.

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Müller wollte eigentlich wissen, wie es mit der Sanierung der Hohenberger Straße weitergeht. Wie Pötzsch sagte, hat das Staatliche Bauamt – gemeinsam mit der Stadt – den ersten Bauabschnitt in der Hohenberger Straße abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt reiche von der Bäckerei Popp bis zum Edeka, der dritte vom Edeka bis zum Ortsschild. Diese beiden Abschnitte habe man aber heuer wegen der Bayerisch-Tschechischen Freundschaftswochen nicht in Angriff genommen.

Nun sei allerdings in der Prioritätenliste des Bauamtes die Franz-Heinrich-Straße vorgezogen worden. Der Straßenzug ist eine Staatsstraße. Und da auch die Brücke über den Selbbach saniert werden müsse, werde dieses Projekt zuerst angegangen. „Das Bauamt hat den Handlungsbedarf erkannt und die Maßnahme eingeplant.“ Wann genau die Sanierung beginne, sei aber schwer abzuschätzen. Auf die Nachfrage Müllers, ob in der Hohenberger Straße denn die Straßenmarkierungen vorgesehen seien, sagte Pötzsch, dass auch dort Radstreifen aufgebracht werden sollen.

Bebauungsplan „Hotel“

Eine weitere Hürde hat die Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplan für das Sondergebiet „Hotel“ am Zeidlersberg genommen. Der Bauausschuss befasste sich in der Sitzung mit den Stellungnahmen der Behörden und anderen Institutionen. Werner Siller vom Bauamt erläuterte die Stellungnahmen und die jeweiligen Beschlussempfehlungen. Nachdem keine grundsätzlichen Einwände eingegangen waren, empfahl der Bauausschuss dem Stadtrat, den Änderungsentwurf zum Bebauungs- und Grünordnungsplan als Satzung zu beschließen.

Keine Einwände hatte das Gremium gegen den Bau einer Dreifachgarage mit Carport sowie dem Anbau eines Wintergartens im Eichenweg 16. Zwar liegen die Garage und der Carport teilweise oder komplett außerhalb der festgesetzten Baugrenzen, diese Abweichung sei aber vertretbar. Der Bauausschuss gewährte eine Befreiung und stellte den Antragstellern eine Baugenehmigung in Aussicht.