Laut Suvaree zerstörte die Armee dabei aus der Luft ein Kasino, welches von Kambodscha als Drohnen-Kommandozentrale genutzt worden sei. Weitere Ziele seinen Raketen-Basen, gewesen, von denen aus thailändische Gemeinden bedroht würden.
Gegenseitige Schuldzuweisungen
Kambodscha wies die Darstellung Thailands, kambodschanische Streitkräfte hätten die Gewalt angefangen, als "falsche Information" zurück. Das Verteidigungsministerium in Phnom Penh beschuldigte seinerseits die Streitkräfte des Nachbarlandes, zuerst das Feuer im kambodschanischem Teil des umstrittenen Gebiets eröffnet zu haben. Dabei hätten sie neben F16-Kampfjets auch Gas eingesetzt, sagte Ministeriumssprecher Maly Socheata. Um was es sich für ein Gas gehandelt haben soll, wurde nicht näher beschrieben. Kambodscha habe seinerseits "die größte Zurückhaltung gewahrt" und das Feuer nicht erwidert, sagte der Sprecher.
Ende Oktober hatten die Nachbarländer nach schweren Kämpfen ihrer Streitkräfte im Grenzgebiet im Juli auf dem Gipfel der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean ein Friedensabkommen unterzeichnet. Doch bereits im November war die vereinbarte Waffenruhe nach einem neuerlichen Vorfall an der Grenze erst einmal ausgesetzt worden.