Großeinsatz in Kupferberg Fatale Panne wegen einer Pfanne

Wegen eines Großeinsatzes der Feuerwehren musste am Montagabend die Bundesstraße 289 in Kupferberg rund eine Stunde lang total gesperrt werden. Foto: /Feuerwehr

Zwei Menschen, darunter ein Feuerwehrmann, mussten ins Krankenhaus gebracht werden, weil eine auf dem Herd vergessene Pfanne das ganze Haus verraucht hatte. Auch die B 289 musste gesperrt werden.

Kupferberg - Eine auf dem eingeschalteten Herd vergessene Pfanne mit Essen hat am Montagabend in Kupferberg einen Großeinsatz der Feuerwehren ausgelöst. Zwei Menschen, darunter auch ein Feuerwehrmann, mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Rund eine Stunde lang war auch die Bundesstraße 289, die durch Kupferberg führt, wegen der vielen Einsatzfahrzeuge vollständig für den Verkehr gesperrt. Die Autofahrer mussten deswegen Umleitungen in Kauf nehmen, berichtet Feuerwehrsprecher und Kreisbrandmeister Yves Wächter.

Der Alarm wurde um 17.27 Uhr ausgelöst. Die Meldung: Aus einem Haus im Stadtzentrum von Kupferberg, direkt an der Bundesstraße gelegen, drang dichter Rauch. Als die ersten Feuerwehren eintrafen, hatten sich die Bewohner bereits selbst ins Freie gerettet. Der Mann, dem die Panne mit der Pfanne passiert war und ein Freund hatten offenbar zu viel Rauch abbekommen beim gescheiterten Versuch, verbrannte Essen selbst vom Ofen zu holen. Beide wurden umgehend vom Rettungsdienst des BRK versorgt.

Den Feuerwehrleuten gelang schließlich schnell, was der Bewohner nicht geschafft hatte. Die Einsatzkräfte schalteten den Herd ab und räumten die Pfanne beiseite, berichtet Yves Wächter. Zu dem Zeitpunkt allerdings war das Haus schon so verraucht, dass es einige Zeit brauchte, bis alles wieder gelüftet war. Auch einer der eingesetzten Feuerwehrleute hatte dabei offenbar zu viel Rauch abbekommen und musste ebenso wie der Wohnungsinhaber ins Krankenhaus gebracht werden. Der Freund, der helfen wollte, kam mit einer ambulanten Behandlung davon.

Der Einsatzort befand sich in der Nähe des Bürgerhospitals in Kupferberg, einer Engstelle im Verlauf der B 289. Weil dort die Einsatzfahrzeuge postiert werden mussten, hatten sich die Verantwortlichen für eine Totalsperre der Straße entscheiden müssen. Weitere Kräfte waren, falls dies nötig werden sollte, am Kupferberger Rathausparkplatz und in der Nähe des Steinbruchs postiert.

An den Einsatzort waren, weil ein Küchenbrand im eng bebauten Kupferberger Zentrum gemeldet worden war, zahlreiche Feuerwehren gerufen worden: Der Kupferberger Feuerwehr mit Kommandant Michael Hain als Einsatzleiter an der Spitze waren noch der Löschzug Marktleugast mit den Wehren Marktleugast, Maierhof, Hohenberg und Mannsflur sowie die Wehren aus Ludwigschorgast und Untersteinach und die Stadtsteinacher mit der Drehleiter zur Hilfe geeilt. Erst nach 19 Uhr war der Einsatz schließlich beendet.

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