Wunsiedel - Ohne Afrika wird es kaum gehen. Das zumindest glaubt der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Wenn Deutschland tatsächlich auf grünen Wasserstoff als Energieträger der Zukunft setzen wolle, dann werde für dessen Produktion auch Sonnen- und Windstrom aus jenen Ländern notwendig sein, wo eben Wind blase und die Sonne scheine. Da komme Afrika ins Spiel. Dies sagte Aiwanger beim Spatenstich für die Wasserstoffproduktion in Wunsiedel Mitte Juli. Das mag vielleicht für andere Regionen gelten. Der Landkreis Wunsiedel hingegen will sich künftig komplett selbst mit CO2-neutralem Strom versorgen. Daher hat die interkommunale Gesellschaft Zenob (Zukunftsenergie Nordostbayern) nun mit dem Rugendorfer Unternehmen Münch eine Kooperation geschlossen.