Grünes Licht im Bauausschuss Neuer VIP-Bereich an der Eishalle

Der neue VIP-Bereich wird die Eishalle (links) und den neuen Kabinentrakt Foto: /Florian Miedl

Die Wolfsbau gGmbH schließt damit die Lücke zwischen der Halle und dem Kabinentrakt. Im Bauausschuss gibt es keine Einwände.

Selb - Die Eissporthalle bekommt einen weiteren Anbau. So will die Wolfsbau gGmbH einen neuen VIP-Bereich bauen, der die Lücke zwischen der eigentlichen Eishalle und dem gerade im Bau befindlichen Kabinentrakt schließen. In der Sitzung des Bauausschusses am Mittwoch hatten die Stadträte keine Einwände. Die Eishalle selbst gehört der Stadt; der neue Kabinentrakt, der vor allem der Jugend zugute kommen soll, wird von der Wolfsbau gGmbH gebaut. Spatenstich dafür war Anfang Juli.

Der Anbau soll nach Angaben von Bauamtsleiter Helmut Resch in Massivbauweise errichtet werden und eben die Eishalle an ihrer Südseite mit dem Kabinentrakt verbinden.

Befreiung möglich

Aus planungsrechtlicher Sicht bestehe mit der Planung Einverständnis. Wie Resch sagte, diene der Anbau der bestehenden Eishalle. Eine stärkere sportliche Nutzung und eine Erhöhung der Emmissionen seien dadurch nicht zu erwarten. Der VIP-Bereich soll zwar außerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche entstehen. Diese Abweichung sei aber städtebaulich vertretbar und auch unter Würdigung der nachbarlichen Interessen mit den öffentlichen Belangen vereinbar. Damit seien die Voraussetzungen für eine Befreiung gegeben.

Allerdings führte Resch aus, dass es sich um einen Sonderbau handele, der im Genehmigungsverfahren in vollem Umfang geprüft werden muss. Deswegen müssen auch noch die Nachweise für die Standsicherheit, den Brandschutz sowie die Stellplätze vorgelegt werden.

Roland Schneider (Freie Wähler Selb) merkte dazu an, man solle unbedingt die Belange der Feuerwehr und eine Umfahrtmöglichkeit berücksichtigen. Resch antwortete, die Planung sei mit der Feuerwehr abgestimmt. Einschränkungen der Befahrbarkeit könnte es lediglich in der Bauphase geben.

Klar geregelt

Walter Wejmelka, Fraktionssprecher der SPD, sagte, dass nun erstmals die Immobilie der Stadt, also die Eishalle, direkt von den Planungen und Bauarbeiten betroffen sei. Er fragte an, ob der angekündigte Vertrag mit der Wolfsbau gGmbH schon aufgesetzt worden sei. Immerhin müssten die Nutzungen und auch die Finanzen klar geregelt sein.

Auch dies bejahte Bauamtsleiter Resch. Der Vertrag sei ausgearbeitet und liege gerade beim Notar zur Prüfung vor. Danach werde der Vertrag natürlich auch noch dem Stadtrat vorgelegt. Wejmelka bat darum, dass die Vorlage im Stadtrat vor dem Beginn der Bauarbeiten geschehen müsse. Das sagte Resch zu.

Thomas Rohstock, Ortssprecher von Silberbach, fragte nach den bisher noch bestehenden Bauelementen an der Südseite der Halle, etwa den Lüftungsanlagen. „Wer baut das um und wer trägt die Kosten?“, wollte er wissen. Alle Aufgaben und die Kostenverteilung seien vertraglich geregelt, antwortete Helmut Resch. Der Bauausschuss stellte eine Baugenehmigung in Aussicht.

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