Hallo-Baby-Party 130 waschechte neue Wunsiedler

Eine lange Tradition hat die Hallo-Baby-Party in Wunsiedel. Zur jüngsten in der Fichtelgebirgshalle hatten sich 40 Familien angemeldet. Foto: Christian Schilling

Bürgermeister Nicolas Lahovnik begrüßt bei der Hallo-Baby-Party die Neugeborenen. Für die Kleinen gibt es Lätzchen, für die Eltern viele Informationen, Kaffee und Kuchen

Wunsiedel - Endlich wieder Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen oder einfach nur plauschen: Das stand im Mittelpunkt der Wunsiedler Hallo-Baby-Party in der Fichtelgebirgshalle, die wohl selten mit so jungem Leben gefüllt war. Bürgermeister Nicolas Lahovnik verzichtete auch auf eine größere Vorstellung „seiner“ Festspielstadt und suchte mit zweitem Bürgermeister Manfred Söllner, Generationenbürgermeisterin Carolin Kammerer sowie den Stadträten Aaron Grimm, Wilfried Kukla und Peter Oberle lieber das Einzelgespräch mit Eltern und Großeltern.

Begehrte Lätzchen

130 Neugeborene zählte die Stadt in der Zeit von Oktober 2019 bis August 2021. 40 Familien hatten sich angekündigt, die der Rathauschef bei seiner ersten Hallo-Baby-Party gut gelaunt begrüßte. „Ich werde nicht lange reden“, versprach Lahovnik – und hielt auch Wort. Die Party sei vielmehr dazu da, sich zu unterhalten und einander näherzukommen – selbstverständlich mit gebührendem Abstand. Mitgebracht hatte der Rathauschef für jeden Neu-Wunsiedler ein Päckchen mit einem von der SWW gesponserten Rauchmelder und eines der seit Jahren begehrten Lätzchen mit der Aufschrift „Ich bin a echter Wousidla“. Für die größeren Geschwister hatte Bürgermeister Lahovnik drei Bobby-Cars dabei und ermunterte die Kinder, richtig Gas zu geben – auch unter Einsatz der noch zarten Stimmchen. „Kinderlärm ist Zukunftsmusik“, betonte das Stadtoberhaupt und dankte auch seinem Rathaus-Team um Vanessa Mauersberger für die Organisation des Nachmittags.

Die Hauptdarsteller, die Neugeborenen, werden aber erst in einigen Jahren in den Genuss kommen, die Bobby-Cars – die ebenfalls von einem Autohaus und der SWW spendiert wurden – selbst zu nutzen. Denn, wie Nicolas Lahovnik erklärte, gibt es insgesamt fünf gespendete Plastik-Flitzer. Und die werde er am Anfang der Woche an die Kindergärten „Sternenzelt“, „Maxi-Kindergarten“, den Kindergarten St. Franziskus sowie die Kindergärten in Holenbrunn und Schönbrunn übergeben.

Kaffee, Kuchen und Tattoos

„Ich freue mich, mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, sagte Lahovnik zu den Gästen, lud sie zu Kaffee und Kuchen ein und begann seine Runde durch die Halle, um auch die verschiedenen Schulen, die beiden Kinderkrippengruppen der „Zwergerlbande“, die Großtagespflege, bei der im Mehrgenerationenhaus Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren betreut werden, sowie um die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung den Eltern im Gespräch näherzubringen.

Zuvor hatte sich allerdings erst eine lange Schlange an der Kuchentheke gebildet. Für die Leckereien sorgten in bewährter Manier in einer klammen Stadt wieder die Stadträtinnen und -räte und deren Lebenspartner. Die Kinder durften sich derweilen die Zeit beim Spielen und Toben vertreiben.

Im Angebot war auch Kinderschminken durch die Mitarbeiterinnen der Großtagespflege aus dem Mehrgenerationenhaus. Stolz präsentierte das ein oder andere Kind den Eltern auch Glitzer-Tattoos, die „Der besondere Kinderladen“ anbot. Die vorwiegend älteren Geschwister stöberten aber auch im Angebot der Stadtbücherei. Mit diversen Baby-Artikeln durften sich die Eltern an einem Stand des dm-Marktes eindecken.

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