Hauptversammlung CSU Gefrees stellt sich neu auf

red
Der neue Vorstand: Werner Wöhrle, Jürgen Wolfrum, Dominik Benker, Stephan Zeißler und Detlef Ramming (von links). Foto: CSU Gefrees

Dominik Benker folgt auf Stephan Zeißler als neuer Ortsvorsitzender. Auch den Fraktionsvorsitz wird er übernehmen.

Der CSU-Ortsverband Gefrees hat sich personell neu aufgestellt. Auf der Jahresversammlung im Volkshaus wurde Dominik Benker zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger Stephan Zeißler wird auch die Funktion des Fraktionssprechers im Stadtrat an ihn übergeben. Nach 14 Jahren an der Spitze steht Zeißler aber als zweiter stellvertretender Vorsitzender weiter zur Verfügung.

Jürgen Wolfrum übernimmt die Aufgabe des stellvertretenden Ortsvorsitzenden. Er wird zudem in den Stadtrat nachrücken, denn Björn Konrad hat angekündigt, sein Mandat zur Verfügung zu stellen.

Das Amt des Schriftführers übernimmt Werner Wöhrle. Detlef Ramming bleibt Schatzmeister. Acht Beisitzer komplettieren die Vorstandschaft. Maria Wöhrle und Anja Benker werden die Kasse prüfen. Als Delegierte in die Kreisvertreterversammlung stellen sich Dominik Benker, Helmut Sonntag, Stephan Zeißler und Jürgen Wolfrum zur Verfügung, Vertreter sind Andreas Opel, Karen Leppert, Oliver Stöckert und Tobias Müller vertreten. Dominik Benker und Werner Wöhrle dürfen in der Nominierungsversammlung am 26. September mit abstimmen, wer Direktkandidat der CSU bei der Landtags- und Bezirkstagswahl 2023 wird.

Dominik Benker bedankte sich bei Stephan Zeißler für die Bereitschaft, seine Erfahrung weiterhin in die Parteiarbeit einzubringen. Eine gebührende Würdigung seiner Verdienste werde noch folgen. In seiner Antrittsrede zog Benker ein Resümee seiner ersten Jahre als Stadtrat. Es genüge ihm nicht, dass die Sitzungen weitestgehend nur von Verwaltungsaufgaben geprägt seien. „Die Tagesordnung wird von der Verwaltung erstellt, die Beschlussvorlagen sind bereits vorformuliert.“ Raum für einen tieferen Gedankenaustausch zwischen den Fraktionen bleibe kaum. „Bislang war die CSU-Fraktion die einzige, die mit eigenen Anträgen aufgetreten ist.“ Mühsam sei es, dem Bürgermeister Einzelheiten zum Roglerareal zu entlocken. Die Zeit sei überreif, das Projekt mit Nachdruck voranzutreiben. Ein verbesserungswürdiges Bild gebe die Verwaltung einschließlich Bürgermeister auch in Sachen Ukrainehilfe ab. Die Initiativen engagierter Bürger und auch des CSU-Ortsverbands würden nicht einmal zur Kenntnis genommen. Benker sieht sich bereit für einen engagierten Neustart nach Ende der Coronazeit. Er wolle wieder zu Bürgergesprächen einladen.

 

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