Am Ende ist es wie immer: Kämmerer und Stadtrat klopfen sich gegenseitig auf die Schulter, dass sie den Haushalt ins Gleichgewicht gebracht haben. Schließlich hatte sich ja ganz zu Beginn – wie eigentlich auch immer – eine zweistellige Millionenlücke aufgetan. Die hat man nun mit vereinten Kräften geschlossen und trotzdem das eine oder andere Wunschprojekt der Fraktionen untergebracht. So geht eisernes Sparen, bereits seit mehr als 20 Jahren – Hof macht’s vor. Allerdings sticht einiges aus dem Zahlenwerk heraus, das gewaltig die Freude trübt und die Kreativität hemmt, wenn nicht sogar nahezu zum Erliegen bringt.